Hiroshima und Nagasaki mahnen

Die Atomkriegsgefahr ist nicht gebannt [ab]

[ab R=1] 1.9.2010: Am 6. und 9. August jährte sich der Atombombenabwurf über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki zum 65. Mal. In vielen Städten wurde wieder der Hunderttausenden von Todesopfern und Verletzten und der Verstrahlten bis in die dritte Generation gedacht. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel erinnerte mit einem Infostand am 21.8. an das Geschehene und zog in einem Flugblatt die Schlußfolgerungen für die Gegenwart.

Die Atomkriegsgefahr ist nicht gebannt

Zwar gibt es seit 1970 den Atomwaffensperrvertrag, der die Herstellung, Lagerung Anwendung und die Weitergabe der Technik von Atomwaffen verbietet; zwar hat US-Präsident Obama 2009 in Prag seine Vision einer atomwaffenfreien Welt vorgetragen; zwar hat es erfolgreiche Abrüstungsverhandlungen zwischen USA und Russland gegeben, aber konsequente Taten lassen auf sich warten. Die NATO-Staaten halten immer noch 2080 strategische Atomsprengköpfe bereit, Russland 1.500, China 160 und Israel 200.
Damit ist der mehrfache Overkill der Welt unverändert möglich.

>>> hier geht es zum vollständigen Flugblatt

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Was der Start-Vertrag in der Praxis bedeutet

Von Otfried Nassauer, Leiter des Berliner Informationszentrums für Transatlantische Sicherheit (BITS)

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Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag zum Antikriegstag 2010
01.09.2010