Mit dem "Bürgermeister für den Frieden" gegen Atomwaffen

Atomwaffen abschaffen bis 2020
3.8.2008: Am 2. August 2008 erinnerte der Friedenskreis Castrop-Rauxel an Hiroshima und Nagasaki. Bürgermeister Johannes Beisenherz, der sich 2005 den "Bürgermeistern für den Frieden" angeschlossen hatte, unterstützte uns bei der Verteilung unseres Flugblattes. Es informierte darüber, dass die atomare Gefahr trotz des Atomwaffensperrvertrages nicht kleiner geworden ist, sondern in der neuen NATO-Doktrin die Möglichkeit eines Erstschlages mit Atomwaffen enthalten ist und dass Deutschland über die nukleare Teilhabe an den Vorbereitungen eines Atombombenabwurfes beteiligt ist.
Wir forderten deshalb von Bundesregierung und Bundestag:

  • die Mitarbeit an der Einsatzplanung von Atomwaffen aufzukündigen

  • die USA zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland aufzufordern,

  • die neue NATO-Erstschlagsdoktrin abzulehnen

  • die NATO-Staaten zur vollständigen atomaren Abrüstung bis 2020 zu veranlassen.
Die Reaktion der Passanten war sehr unterschiedlich. Wie immer gab es die große Gruppe, die teilnahmslos vorüberging, andere betrachteten sich die kleine Ausstellung mit Bildern von Yosuke Yamahata , die Informationen über den Atomwaffensperrvertrag und die deutsche Teilhabe aber genauer und in kurzer Zeit konnten einige Unterschriftenlisten mit einem Apell an den Bundestag gefüllt werden. Zum Schluss wurden die ersten Absprachen für eine Teilnahme an der Demonstration gegen die letzten US-Atomraketen am 30. August in Büchel getroffen.

>>> hier gibt es die Möglichkeit, sich online gegen Atomraketen auszusprechen

>>> hier geht es zum Flugblatt


hier gibt es die Möglichkeit, sich für die Busfahrt nach Büchel anzumelden:

  • Abfahrt 8 Uhr ab Dortmund Busbahnhof,

  • Abfahrt 8.30 Uhr ab Bochum Hbf Hauptausgang.

  • Fahrkarten: 12,- Euro.

  • Kontakt: Dortmunder Friedensforum, Willi Hoffmeister, Tel. 0231/8631138
    Friedenskreis Castrop-Rauxel, Jördis Land, Tel 02305/22709
03.08.2008