Für eine Politk, die Konfliktursachen beseitigt.

Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen

24.12.2006: Alle Jahre wieder veröffentlicht der Friedensratschlag vor Weihnachten eine große Anzeige in der Frankfurter Rundschau, denn die Friedensbewegung meint es ernst, wenn sie sagt: "Friede auf Erden". Wir wünschen allen unseren Lesern friedliche entspannte Feiertage, bevor wir uns im nächsten Jahr gemeinsam wieder für die Ziele einsetzen, die in der Anzeige zum Ausdruck kommen, damit alle die Möglichkeit erhalten, in Frieden zu feiern.

Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr

Die Beteiligung der Bundeswehr an weltweiten Kriegen ist verfassungswidrig. Nach Artikel 87a des Grundgesetzes ist die Bundeswehr für die Landesverteidigung aufgestellt. Der weltweite US-″Krieg gegen den Terror″, an dem die Bundeswehr beteiligt ist, ist selbst Terror. Er muss beendet werden.

Alle Versuche, politische Probleme militärisch zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt. Unschuldige Menschen sterben, Länder werden verwüstet, Hass und Verzweiflung wachsen an.

Wir verlangen

  • den Abzug aller deutschen Truppen aus Afghanistan anstatt einer Ausweitung der Kampfeinsätze

  • den Abzug der Marine von Libanon und die Einstellung jeglicher Unterstützung der US-geführten Besatzung des Irak

  • Verhandlungen mit dem Iran ohne Vorbedingungen statt Sanktionen und Kriegsdrohungen

  • den Stopp des Umbaus der Bundeswehr in eine weltweit einsetzbare Interventionsarmee
Wir brauchen keine neuen Waffen und zusätzliche Milliarden für Auslandseinsätze. Wir brauchen eine Politik, die Konfliktursachen beseitigt.

Mit den Aktionen der Friedensbewegung treten wir für eine andere Politik ein. Diese Politik setzt auf Gerechtigkeit, Solidarität, Entwicklung, Recht auf demokratische Teilhabe und nachhaltigen Umgang mit der Natur. Dafür müssen mehr staatliche Mittel bereitgestellt werden.

Daher fordern wir:

Spart endlich an der Rüstung

24.12.2006