Netzwerk Friedenssteuer

Haben Sie heute schon den neuen Panzer bezahlt?

Wir alle tragen Tag für Tag über die Steuern dazu bei, daß Kriege vorbereitet und geführt werden können. Aber nicht alle sind damit einverstanden. Am 14.6. wurden Bundestagspräsident Wolfgang Thierse 12.000 Unterschriften des Netzwerkes Friedenssteuer übergeben. Die Kampagne fordert Gesetze, die jedem Bürger ein Entscheidungsrecht für die Verwendung seiner Zahlungen zu Gunsten ziviler Aufgaben zubilligen.

Ziel des Netzwerkes Friedenssteuer ist eine gesetzliche Regelung, die es jedem, der Rüstung und Kriegsdienst aus Gewissensgründen ablehnt, ermöglicht, Steuern für zivile Verwendungen zu zahlen, ohne Militär, Kriegsvorbereitung und Kriege mitzufinanzieren. Die Bemühungen der ökumenischen christlichen Initiative knüpfen an die Militärsteuerverweigerung in vielen Ländern der Erde an. Das Ziel ist ein neuer Artikel 4,4 GG: "Niemand darf gegen sein Gewissen gezwungen werden, mit Steuern Militär und Rüstung zu finanzieren." Warum eigentlich nicht?

Mehr Informationen über diese Initiative gibt es auf der Website des Netzwerks Friedenssteuer .
20.06.2005