Aus dem Alltag der Besatzer

Ein Rätsel - und die USA beeilen sich nicht mit der Auflösung

"Ein menschliches Gehirn neben der Schnellstraße, seinem Besitzer aus dem Kopf gesprengt, als die Amerikaner ihre eigenen irakischen Polizisten aus dem Hinterhalt angriffen. Jetzt liegt es verteilt im Sand. Ein paar Zentimeter daneben die Zähne eines Polizisten - ein zerbrochenes aber sauberes Gebiss - die Zähne eines jungen Mannes. ″Ich weiß nicht, ob es die Zähne meines Bruders sind - ich weiß nicht einmal, ob mein Bruder lebt oder tot ist″, schreit mich Ahmed Mohamed an. ″Die Amerikaner haben die Toten und Verletzten weggebracht - sie sagen uns nichts″. Ahmed Mohamed sagt die Wahrheit. Ich muss hinzufügen, auch er ist irakischer Polizist in Diensten der Amerikaner."

Nur wenige Journalisten beschreiben den Besatzungsalltag im Irak aus der Nähe, ohne den Pressedienst der Besatzungsstäbe zu bemühen. Zu ihnen gehört Robert Fisk. Den Beginn seiner Reportage im Independent vom 14.9.2003 haben Sie soeben gelesen. Auf der ZNet-Seite finden Sie den vollständigen Text in deutscher Übersetzung.
22.09.2003