Say No to War
Das war das Motto, unter dem der Friedenskreis Castrop-Rauxel am 27.6.2003 an der Say No Party im ehemaligen Parkbad Süd teilnahm, die sich gegen Drogen und Gewalt richtete. Musik, Musik, Musik, Tanzen, Tanzen... aber natürlich auch Diskussionen gehörten dazu.

In einer ruhigen Ecke am alten Kiosk war unser "Filmstudio" aufgebaut. Dort hatte jeder die Gelegenheit, an einem Interview vor laufender Kamera teilzunehmen. Die Fragen drehten sich (wen wundert`s) um das Thema "Krieg", seine Ursachen und seine Folgen. Leonores Interview-Partner waren nicht auf den Mund udn schon gar nicht auf den Kopf gefallen. Natürlich gabs unterschiedliche Meinungen; warum sollte man sonst diskutieren. Aber als gemeinsame Tenor fast aller Beiträge: Unter einem Krieg leiden auf jeden Fall immer die Falschen. Leider gehörte Herr Struck nicht zu unseren Gästen, wir hätten ihn gerne um eine Stellungnahme dazu gebeten.
Wer sich nicht gleich vor die Kamera traute, konnte seine Meinung auch mit bunten Stiften auf ein großes Tuch schreiben oder malen. Am Ende des Abends war es voll mit kurzen, aber eindeutigen Sprüchen gegen den Krieg.

Einige besonders Interessierte nutzten auch die Gelegenheit, sich mit Button oder Friedenstaube oder Plakat gegen den Krieg einzudecken. Unser besonderes Angebot war ein T-Shirt mit den wichtigsten Auftritten der White House Boys in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft(?). Besonders der letzte Eintrag auf dem T-Shirt führte zu Diskussionen. Unsere Meinung dazu: Say No to War.

Wir versuchen, in den nächsten Tagen einige der Interviews in Bild oder Ton auf dieser Seite zu präsentieren. Schaut mal wieder rein!
29.06.2003