Symbolisch gegen Hass und Gewalt:

Der Friedensbaum: Castrop-Rauxel setzt ein Zeichen für den Frieden
22.2.2015: Am 21.2.2015 wurde in Castrop-Rauxel der "Baum des Friedens" eingeweiht. Der Bezirksverband Castrop-Rauxel/Waltrop der Kleingärtner e.V. setzte damit eine Idee um, die bereits auf der Veranstaltung "Lichter der Solidarität" entstanden war, um dem Ausdruck von Gemeinschaft, Toleranz, Meinungsvielfalt, Weltoffenheit und Friedensbereitschaft immer wieder Leben zu verleihen. Was ist dafür besser geeignet als ein Baum als Symbol für immer neue Lebenskraft, der nicht nur gemeinschaftliche gepflanzt und eingeweiht wurde, sondern auch im weiteren Verlauf immer wieder Treffpunkt für Veranstaltungen werden soll, welche eine tatsächlich alltäglich gelebte Gemeinschaft zum Ausdruck bringen. Der Friedenskreis begrüßte diese Aktion für ein friedliches Zusammenleben. Wir setzen uns dafür ein, dass dies hier und über Castrop-Rauxel hinaus weltweit für alle Menschen möglich wird und stellten uns mit einem kleinen Faltblatt vor.

Wir sind der Meinung, dass ein friedliches Miteinander im persönlichen Umfeld gegenseitige Achtung, Respekt und die Bereitschaft zu Kompromissen einschließt. Alle diese Verhaltensweisen können sich nur in Abwesenheit von Krieg entfalten. Deshalb kann das individuelle Bemühen um friedvolles Miteinander nicht von der politischen Forderung nach friedlicher Konfliktlösung getrennt werden. Diesen Bogen schlug auch das Gedicht von Thomas Frauendienst und Angelika Harms, das bei der Einweihung vorgetragen wurde:

Der Friedensbaum
An vielen Orten dieser Welt
Sehen wir, dass der Krieg Einzug hält.
Nicht weit von uns haben Menschen Angst um ihr Leben
Und würden für einen Tag Frieden ihre Seele geben.
Angst, Hunger, Tod sind im Krieg das Gebot.
Wann werden die Menschen lernen?
Mit Kugeln, Panzern und Bomben lassen sich keine Probleme entfernen.

Was haben wir doch für ein großes Glück
Haben wir doch vom Frieden ein großes Stück!
Wir pflanzen heute einen Friedenbaum
Und haben einen großen Traum:
Der Tag soll kommen, da gibt es keine Waffen mehr
und herrscht Frieden auf Erden,
den wir so lieben, so sehr, so sehr.
Dann lasst uns einander reichen unsere Hand,
es lebe die Liebe, der Frieden und der Verstand.
22.02.2015