Auch 2014 ist die Forderung nach Frieden von brisanter Aktualität

Ostermarsch 2014
24.4.2014: Am 12.4.2014 verteilte der Friedenskreis Castrop-Rauxel ein Flugblatt, um die Forderungen des "Ostermarsch Rhein Ruhr 2014" bekannt zu machen: "NATO- und EU-Kriege stoppen, Atomkraft/waffen abschaffen - Für eine zivile EU! " Am folgenden Wochenende waren wir dann mit dem Fahrrad und zu Fuß unterwegs, um unsere Forderungen zu unterstreichen. Insgesamt fanden in mehr als 80 bundesdeutschen Städten Demonstrationen und Kundgebungen statt, die in diesem Jahr wieder etwas besser besucht waren: Frankfurt/M. 2700 Teilnehmer/innen, Hamburg 800, Nürnberg 800, Kassel 700. In vielen örtlichen Medien wurde mehr oder weniger ausführlich berichtet. Die Friedensbewegung zog deshalb eine "Positive Bilanz".

In vielen Reden fand die Sorge um die eskalierende Situation in der Ukraine ihren Ausdruck, die wegen des frühen Redaktionsschluß im Ostermarschaufruf noch nicht berücksicht worden war. Die Friedensbewegung hat zu den andauernden Auseinandersetzungen in der Ukraine keine abschließenden Urteile, wohl aber gemeinsame Positionen, die sich aus ihren auf Gewaltfreiheit und Völkerrecht beruhenden Grundüberzeugungen ergeben. Sie fanden ihren Niederschlag in einer gemeinsamen Stellungnahme über den Ostermarsch hinaus: Gemeinsame Sicherheit statt Konfrontation

Auch Peter Strutynski ging beim Ostermarsch 2014 in Nürnberg auf den Konflikt in der Ukraine ein: "Lieber ein Russlandversteher als ein Kriegsflüsterer"

24.04.2014