Töten und Sterben ab sofort familienfreundlich

Neue Verteidigungsministerin sofort auf Kriegskurs
9.2.2014: In früheren Jahren standen die Soldatenmütter leidvoll vor den Gräbern oder Bildern ihrer sinnlos im Krieg gestorbenen Söhne; heute wird eine siebenfache Mutter sogenannte Verteidigungsministerin″ und bekennt sich unverzüglich zu Kriegseinsätzen der Bundes- wehr im Ausland. Damit sich genug Freiwillige dafür finden, werden Dienst und Ausbildung zum Töten im Innern "familienfreundlich" gestaltet und die Interventionseinsätze im Ausland zu humanitären Hilfsaktionen erklärt, obwohl Familienfreundlichkeit und Humanität spästestens auf dem Weg zum Auslandseinsatz der harten Realität weichen müssen, die Millionen von Flüchtlingen, Tausende von Toten, Verletzten und Traumatisierten zurück lässt. In keinem der Länder, die unter Schutzbehautungen zum Ziel von NATO-Einsätzen wurden, sind "familienfreundliche" Lebensbedingungen entstanden, sondern Unsicherheit und Ungerechtigkeit, die nun der Entstehung terroristischer Gruppen erst recht Vorschub leisten. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel begleitete die unverblümten Ambitionen für einen weiteren Einsatz in Zentralafrika deshalb mit einem Infostand und einem Flugblatt am 8.2.2014.

Krieg und Kitas

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Akteur werden in Afrika

Die EU-Einsätze in Mali, der Zentralafrikanischen Republik und darüber hinaus. Hier geht es zu dieser IMI-Analyse 2014/003

Ausbildungsmission für die Bundeswehr

Christine Buchholz (LINKE) begleitete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf ihrer Afrika-Reise nach Senegal und Mali. Der Friedensratschlag Kassel übernahm nach ihrer Rückkehr ein Interview mit ihr
09.02.2014