Uranwaffen töten über Generationen hionaus

Hier Petition gegen Uranwaffen unterzeichnen
19.11.2013: Im Oktober 2013 hat sich in München die Deutsche Abteilung der "International Coalition to Ban Uranium Weapons" gegründet und eine Petition an den deutschen Bundestag und die deutsche Bundesregierung erarbeitet, den Druck für eine Ächtung dieser Waffen auf internationaler Ebene zu erhöhen. Der Einsatz von Uranwaffen ist ein Kriegsverbrechen, das nach dem Krieg nicht endet, sondern sich über zahllose Generationen fortsetzt.

Bei ihrem Einsatz werden radio- und chemotoxische Uranoxidaerosole in Nanopartikelgröße freigesetzt, die sich mit Wind und Wetter in der Umwelt verteilen. Unterschiedslos bestehen für alle Menschen, die das radioaktive Schwermetall in den Körper aufnehmen, große Gefahren für die Gesundheit. Uran verursacht u.a. Krebs, Nierenversagen, schwere angeborene Fehlbildungen und Genschäden, die langfristig weiter vererbt werden. Die Halbwertzeit von Uran- 238, dem Hauptbestandteil des in diesen Waffen enthaltenen Urans, beträgt unvorstellbare 4,5 Milliarden Jahre. Die Schadwirkungen dauern so lange an, wie Uranpartikel in der Atemluft, im Trinkwasser oder in der Nahrungskette vorhanden sind.

Im August 2012 erläuterte der Friedenskreis Castrop-Rauxel die Wrkung in einem Flugblatt und forderte im Namen der bisherigen Opfer in Serbien, Irak, Afghanistan und unter zurückgekehrten US-Soldaten eine Vernichtung und Ächtung aller Uranmunition.

Die Petition kann hier unterzeichnet werden.



Weitere ausführliche Informationen zu den gesundheitlichen Folgen von Uranmunition findet sich auf den Seiten der

IPPNW

des Berliner Arbeitskreises Uran-Munition

sowie internationale Nachrichten auf der Seite der InterInternational Coalition to Ban Uranium Weapons.
19.11.2013