Aktionen 2017 Braucht Deutschland die NATO als Verteidigungsbündnis?

Am 13.6.2017 veranstaltete der Friedenskreis Castrop-Rauxel in Verbindung mit der Ratsfraktion der LINKEN einen Informationsabend. Inge Höger referierte zu dem Thema: "Braucht Deutschland die NATO als Verteidigungsbündnis?". IEtwa 30 Personen folgten zunächst den Ausführungen, die hier auch nachgelesen werden können. Dass in der anschließenden Diskussion die Themen sehr schnell ausgeweitet wurden, hat sicher auch damit zu tun, dass Militärpolitik nicht ohne die Ziele und Interessen gedacht werden kann, denen sie zur Durchsetzung verhelfen soll. mehr 15.06.2017

Aktionen 2017 Bochum: Kein Werben fürs Sterben

Zusammen mit dem Bochumer Friedensplenum, terre des hommes, der GEW und weiteren Aktiven hat der Friedenskreis Castrop-Rauxel am 5.5.2017 bei der Berufsinformationsmesse in der Jahrhunderthalle Bochum gegen Bundeswehr-Werbung unter Jugendlichen ab 14 Jahren protestiert. Obwohl der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes Jahr 2014 die Bundesrepublik aufgefordert hat, auf die Rekrutierung von Minderjährigen und Werbeaktivitäten der Bundeswehr bei unter 18-Jährigen zu verzichten, bietet die Stadt Bochum der Bundeswehr auf der Bochumer Berufsbildungsmesse und in den Job-Centern die Möglichkeit, bereits unter 14jährigen für einen Beruf zu werben, der einschließt, Menschen zu töten oder selbst getötet zu werden. mehr 07.05.2017

Aktionen 2017 Syrien: Wieder hat die weltweite Kriegsgefahr zugenommen

Der Giftgasanschlag in der syrischen Provinz Idlib, der Kriegsakt des US-Präsidenten Trump auf den syrischen Luftwaffenstützpunkt, der erstmalige Einsatz der US-Großbombe in Afghanistan, der Raketentest in Nordkorea und die US-Flugzeugträgergruppe vor der koreanischen Küste eskalieren die bestehenden Konflikte, statt zur Lösung beizutragen. Auch die Bundesregierung trägt zur weiteren Verschärfung der Lage bei: Sie beteiligt sich an der unbewiesenen Schuldzuweisung für den Giftgasanschlag und unterstützt den völkerrechtswidrigen Angriff der USA. Das gleiche gilt für die deutschen Leitmedien. Die NachDenkSeiten sagen dazu: "Die Geschichte wird uns falsch erzählt, um in Syrien weiterhin Krieg führen zu können - mit dem Ziel der Zerschlagung dieses Landes." Der Friedenskreis verbreitete am 29.4.2017 in einem Flugblatt einen Teil der Ostermarschrede von Lühr Henken (Bundesausschuss Friedensratschlag), der sich auf Syrien bezieht. mehr 30.04.2017

ABC-Waffen / geächtete Waffen Die Modernisierung der US-Atomwaffen

Fast zeitgleich mit dem Zünden ihrer größten nicht nuklearen Bombe hat die US-Luftwaffe jetzt auch ihren neuen Atombombentyp erprobt. Nach drei Tests 2015 warf ein F-16-Kampfjet im März 2017 über einem Militärgelände im US-Bundesstaat Nevada die in Entwicklung befindliche Atombombe B61-12 ab, um ihre nicht nukleare Technik und Elektronik zu prüfen. Es handelt sich um eine kleine, 3,7 m lange gelenkte bunkerbrechende Atombombe. Sie gilt als taktische Waffe unterhalb der Schwelle eines Atomkriegs, obwohl ihre variabel einstellbare Sprengkraft sich nach Angaben des Waffenexperten Otfried Nassauer zwischen 300 und 50.000 Tonnen herkömmlichen TNT-Sprengstoffs liegt. Sie hat also eine 30 bis 4500mal größere Sprengkraft als die zur Zeit größte nicht nukleare Bombe der USA Typ GBU-43, die bei ihrem Einsatz in Afghanistan im April 2017 einen Krater mit fast 1 Km Durchmesser riss. mehr 21.04.2017

Aktionen 2017 Ostermarsch 2017

Der Ostermarsch Rhein/Ruhr stand unter dem Motto "Nein zu Krieg und Terror! Nein zur weiteren Aufrüstung Deutschlands und der EU!" 30 Erstunterzeichner aus Politik und Kultur, zahlreiche Gruppen und Initiativen sowie über 350 Einzelpersonen hatten zu der dreitägigen Friedensaktion zwischen Düsseldorf und Dortmund aufgerufen, um angesichts der wachsenden Kriegsgefahr eine neue Politik zu fordern. Etwa tausendachthundert Menschen demonstrierten dann an drei Ostertagen gegen Krieg und Rüstung, gegen eine Erhöhung der Militärausgaben und für die zivile Lösung von Konflikten. Auch die mehr als 90 Demonstrationen der Friedensbewegung in weiteren bundesdeutschen Städten setzten ein Zeichen gegen Krieg und Militarisierung. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich an der Fahrrad-Etappe von Essen nach Bochum am Ostersonntag und an der Demonstration durch Dortmund am Montag. mehr 18.04.2017

Syrien Zum Giftgasangriff und dem US-Anriff auf Syrien

Erneut sind im Syrienkrieg Menschen Opfer eines Giftgasangriffs geworden. Wie 2013 wurde Assad auffällig schnell und ohne stichhaltige Beweise von westlichen Regierungskreisen und Leitmedien dafür verantwortlich gemacht. Es ist nicht anzunehmen, dass die verantwortlichen Stellen schon vergessen haben, dass 2013 das verwendete Sarin wegen seiner spezifischer Zusammensetzung nicht aus den Arsenalen Syriens stammen konnte. Die aktuelle Vorverurteilung Assads durch die deutsche Regierung kurz vor dem Beginn einer internationalen Syrien-Konferenz hintertreibt nicht nur deren konstruktiven Verlauf. Sie begleitet den direkten militärischen Luftangriff der USA auf den syrischen Flugplatz al-Schairat, der einen Bruch des Völkerrechts darstellt und die Spannungen in Syrien und zwischen den USA und Russland in unverantwortlicher Weise erhöht. mehr 09.04.2017

Aktionen 2017 Truppenausbau auch unter Präsident Trump

Wer aus den Wahlkampfreden des neuen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump herausgelesen hatte, dass er die US-Aktivitäten bei der Nato einschränken wolle, weiß es spätestens nach dem Besuch von Kanzlerin Merkel am 17. März 2017 bei ihm besser. Trump betonte zwar, dass ihn mit Frau Merkel die Suche nach Frieden verbinde, bekannte sich zur Freude Merkels aber voll zur Nato und forderte dann ganz unverblümt, die Verteidigungsausgaben auch Deutschlands auf die von der Nato beschlossenen 2% des Brutto- inlandsproduktes (BIP) zu erhöhen. Kanzlerin Merkel stellte das artig bis zum Jahr 2024 in Aussicht. Von ihrem großspurigen Wertekatalog, den sie nach der Wahl Trumps als Bedingung für Zusammenarbeit an ihn gerichtet hatte, war in Washington nicht viel übrig geblieben. Bei einem Infostand am 1.4.2017 zog der Friedenskreis ein erste Bilanz der Kriegsvorbereitungen unter dem neuen Präsidenten der USA. mehr 02.04.2017

ABC-Waffen / geächtete Waffen Die UN verhandeln über ein Atomwaffenverbot

Seit dem 27.3.2017 verhandeln die Vereinten Nationen zum ersten Mal über ein Verbot der Atomwaffen. Am 24.12.2016 hatten 113 Staaten in der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Atommächte und ihre Alliierten überstimmt und damit die Aufnahme dieser Verhandlungen beschlossen. 35 Staaten stimmten gegen die Resolution, darunter die Bundesregierung. mehr 28.03.2017

Friedensbewegung "Aktionskonferenz 2017 - Stoppt den Waffenhandel!"

Am 3. und 4. März 2017 veranstaltete pax christi in Kooperation mit "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" in Frankfurt eine Aktionskonferenz. 170 Teilnehmer wollten Impulse setzen, um Waffenhandel zu einem Thema im Bundestagswahlkampf zu machen. In der Frankfurter Erklärung 2017 fordert die Aktion Aufschrei als Endziel ein grundsätzliches Verbot der Ausfuhr von Kriegswaffen und Rüstungsgütern und als erste Schritte auf diesem Weg ein Verbot des Exports von Kleinwaffen und der zugehörigen Munition, den Stopp des Exports von Kriegswaffen, Rüstungsgütern und Dual-Use-Gütern in kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten , ein Verbot von Lizenzvergaben zum Nachbau deutscher Kriegswaffen und Rüstungsgüter und ein Verbot von staatlichen Bürgschaften zur finanziellen Absicherung von Rüstungsgeschäften. mehr 17.03.2017

Aktionen 2017 Nicht Flüchtlinge, sondern Kriegsursachen bekämpfen!

65 Mio. Menschen fliehen weltweit vor Krieg und Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen. Zwei Drittel bleiben innerhalb der Landesgrenzen, ein Viertel lebt in benachbarten Ländern, nur 10% erreichen die ökonomisch viel stärkeren Industrieländer des Nordens, wo sie zunehmend rassistischen Anfeindungen ausgesetzt sind und vermehrt abgeschoben werden sollen. Der Friedenskreis setzte sich am 25.2.2017 in einem Flugblatt mit dieser Problematik auseinander und forderte eine alternative Politik ziviler Konfliktlösung und gerechter Wirtschaftsbeziehungen, um die Ursachen von Flucht und Migration konsequent zu bekämpfen statt die Opfer von Kriegen und Armut. mehr 26.02.2017

Aktionen 2017 Wer will eigentlich Krieg mit Russland?

Das Jahr 2017 war kaum wenige Tage alt, da landeten in Bremerhaven drei riesige Fracht-schiffe der USA vollgestopft mit Kriegsmaterial für erneute US-Manöver an der russischen Grenze. 2.500 Gefechtsfahrzeuge, darunter etwa 450 Panzer wurden dann mit 900 Waggons der Deutschen Bahn oder auf den Straßen durch die nördlichen Bundesländer nach Polen gebracht. Der Friedenskreis nahm das zum Anlass, um am 21.1.2017 mit einem Infostand und einem Flugblatt vor der zunehmenden Aufrüstung durch die USA und die NATO und die wachsende Kriegsgefahr zu warnen. Wer meint, die NATO müsse an ihren Ostflanken Stärke zeigen, um eventuellen Aggressionsakten Russlands vorzubeugen, übernimmt ohne weiteres Nachdenken die Argumente der mainstream-Medien, die durch stete Wiederholung nicht bes-ser werden, aber ihre Wirkung tun. Dazu ist einiges zu sagen: mehr 22.01.2017

Aktionen 2016 Reich an Rüstung, aber arm im Alter? - "Verantwortung übernehmen" geht anders

Bis 2030 sollen üppige 130 Milliarden Euro in die Neuanschaffung von Rüstungsgütern gesteckt werden. Ab 2030 droht fast jedem zweiten Neurentner eine Rente maximal auf Hartz-IV-Niveau. Solche unverantwortlichen Aussichten veranlassten den Friedenskreis, das Mantra von der "Verantwortung" der Bundesregierung einmal näher zu betrachten. Am 17.12.2016 verteilten wir dazu ein Flugblatt. Der Inhalt soll hier etwas ausführlicher behandelt werden. mehr 18.12.2016

Bundeswehr Cyberwar - die Militarisierung des Internets

In unserer Reihe "Militarisierung der Gesellschaft mal von Nahem betrachtet" beleuchten wir heute einige Aspekte der zunehmenden Präsenz der Bundeswehr im Internet. In den Leitmedien wird uns immer häufiger vermittelt, dass die NATO-Staaten sich ge-gen fremde Angriffe im Cyberspace zur Wehr setzen und deshalb die eigenen Fähigkei-ten im Cyberraum ausbauen müssen. Tatsächlich arbeiten sie schon länger an dieser Aufgabe und gehen dabei weit über die Abwehr von Cyberangriffen hinaus. Sie planen eigene Angriffe und haben auch bereits einige durchgeführt. In diesem Prozess wird die Kontrolle des Cyberraums zunehmend und weitgehend unwidersprochen als militärische Aufgabe betrachtet. Bei der Bundeswehr soll der Krieg im Cyberraum künftig den anderen Teilstreitkräften gleichgestellt werden. Damit wird gleichzeitig ein weiterer Schritt zum Einsatz der Bundeswehr im Innern getan. mehr 27.11.2016

Syrien Notlage in Aleppo, Syrien - Wer hat die Schuld″ ?

Der Krieg in Syrien wird befeuert durch die unterschiedlichsten örtlichen, regionalen und globalen Interessengruppen. Dies wird in den Medien durch das gezielte Pushen bestimmter Themen und das Auslassen anderer nicht nur einseitig dargestellt, sondern auch dazu genutzt, zunehmend Putin für die Kriegsopfer verantwortlich zu machen, während die eigene Beteiligung an der Eskalation durch jahrelange Unterstützung der Aufständischen ausgeblendet wird. Am 10.11. 2016 wurde über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes von 1200 Soldaten in Syrien abgestimmt. Neben Tornado- Aufklärungsjets, einem Tankflugzeug und einem Kriegsschiff sollen ab Mitte November auch deutsche NATO-Soldaten in Awacs-Aufklärungsmaschinen die Luftangriffe auf IS-Stellungen in Syrien und im Irak kontrollieren. Dabei werden auch die russischen und syrischen Flugbewegungen über Syrien erfasst werden und die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen der NATO und Russland wächst. Der Friedenskreis nahm die Situation zum Anlass, um am 5.11. und am 12.11.2016 mit einem Flugblatt auf die Situation in Syrien aufmerksam zu machen. mehr 12.11.2016

ABC-Waffen / geächtete Waffen USA verschießen in Syrien Uranmunition

Nach Darstellung der Mainstream-Medien begeht Russland, bzw. Putin persönlich mit der Bombardierung von Stellungen des "islamischen Staates" in Aleppo Kriegsverbrechen. Sie verlieren aber kein Wort darüber, dass die USA nun endlich zugegeben haben, dass sie in Syrien Uranmunition verschossen haben, die über Generationen und weit über das Zielgebiet hinaus zu schwersten Mißbildungen und Krebserkrankungen führt. Wieso ist das kein Kriegsverbrechen an gegenwärtigen und künftigen Generationen? mehr 02.11.2016

NATO Die NATO-Osterweiterung macht Etappe in Dülmen

Seit Anfang Oktober 2016 hat die US-Armee die Befehlsgewalt über die "Tower Barracks", ein 46 Hektar großes Areal in Dülmen mit 70 Gebäuden wie Lagerhallen, Unterkunfts- und Bürogebäuden und Garagen. Es diente 40 Jahre lang als größtes Materialdepot der britischen Streitkräfte und soll nun zu einem der wichtigsten Materiallager der US-Armee bei der Ostexpansion der NATO werden. Die Öffentlichkeit wird nur nachträglich und tröpfchenweise darüber informiert. mehr 28.10.2016

Drohnen Schluss mit dem Drohnenkrieg!

Am 29.9. 2016 wurde dem deutschen Bundestag eine Petition übergeben. Darin protestierten fast 24.000 Personen gegen die illegalen gezielten Tötungen mit Drohnen. Diese Hinrichtungen ohne Gerichtsverfahren beruhen auf der Nutzung des Kommunikationssystems der USA im Luftwaffenstützpunkt Ramstein und wären ohne diesen Stützpunkt nicht möglich. Weil diese Praxis deutsches und internationales Recht verletzt, fordert die Petition, die Ramstein Air Base zu schließen. mehr 15.10.2016

Aktionen 2016 Die Waffen nieder!″

Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich am 8.10.2016 an einer zentralen Demonstration mit etwa 8000 Teilenehmern in Berlin unter dem Motto: Die Waffen nieder!″ Nach dem Abschluss der Demonstration trugen die Veranstalterinnen und Veranstalter den Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag drei zentrale Forderungen vor, mit denen sie die Beiträgen auf der Demonstration zusammenfassten: "Rüstungsausgaben zurückfahren, keine Auslandseinsätze der Bundeswehr, zivile Konfliktlösungen voranbringen!" mehr 09.10.2016

Aktionen 2016 Nein zum NATO-Krieg in Kalkar und Essen

Am 3.10.2016 beteiligte sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel an einer Friedensaktion. Morgens demonstrierten etwa 300 Demonstranten in Kalkar gegen die militärischen Einrichtungen, die dort einen Krieg im 21. Jahrhundert möglich machen, der Weltraum, Luft, See und Boden mit dem Internet verbindet. Dazu gehört auch das Strategiezentrum Joint Air Power Competence Centre (JAPCC). Es hatte für den 4. bis zum 6. Oktober mehr als 250 hohe NATO-Repräsentanten zu seiner Jahrestagung in Essen eingeladen unter dem Titel "Vorbereitung der NATO auf Operationen in einem verschlechterten Umfeld", weniger verharmlosend ausgedrückt um die Vorbereitung auf Kriegsführung auf einem Schlachtfeld, wenn GPS-Systeme zusammenbrechen und das Internet ausfällt. Deshalb protestierten nachmittags in Essen etwa 1000 Personen gegen diese Vorbereitungen zu einem NATO-Krieg. mehr 06.10.2016

Aktionen 2016 Hochrüsten für den nächsten Krieg?

Der Rüstungshaushalt soll im nächsten Jahr um 2,3 Milliarden Euro auf insgesamt 36,61 Mrd. Euro erhöht werden. Das ist die größte Erhöhung seit 25 Jahren und nur der Anfang einer neuen Aufrüstungsinitiative. Zunächst soll der Wehretat bis 2020 auf 39,2 Milliarden Euro steigen. Eine NATO-Vorgabe verlangt sogar Militärausgaben in Höhe von 2% des Bruttoinlandsproduktes. Dies wären für Deutschland rund 60 Mrd. Euro, also fast eine Verdoppelung der Militärausgaben, während die sozialen Ausgaben in allen Bereichen gekürzt werden. Schon zweimal mündete Hochrüstung in einen katastrophalen Weltkrieg. Wohin führt uns heute eine Politik, die Aufrüstung mit dem Aufbau eines Feindbildes verbindet? mehr 01.10.2016

Syrien Für 1,2 Milliarden Euro Waffen in den Mittleren Osten geliefert

Immer selbstverständlicher wird die Bekämpfung von Flüchtlingsursachen gleichgesetzt mit der Abschottung von Europa. Flüchtlinge sollen nicht hereinkommen, aber die Waffen, die zu ihrer Vertreibung eingesetzt werden, dürfen heraus. Wir übernehmen mit Luftpost, den "Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein" einen gründlich recherchierten Artikel des [BIRN (Reporter des Balkan Investigative Reporting Network). Er berichtet von insgesamt 68 Flügen, mit denen im Lauf von 13 Monaten Waffen und Munition in die Türkei und in den Mittleren Osten transportiert und von dort in die brutalen Bürgerkriege in Syrien und im Jemen weitergeleitet wurden. mehr 04.09.2016