Aktionen 2019 Stolpersteine putzen am Tag der Befreiung

Das "Aktionsbündnis für den Frieden in Castrop-Rauxel", an dem sich auch der Friedenskreis beteiligt, erinnerte am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, mit einer Aktion an die Opfer des NS-Regimes. Gemeinsam reinigten wir einige der Stolpersteine, die in Castrop-Rauxel an das Schicksal der Menschen erinnert, die in der Zeit des Nationalsozialismus wegen ihrer Rasse oder politischen Meinung verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. In einem Flugblatt, das zur Erklärung an die Passanten verteilt wurde, hieß es dazu: mehr 10.05.2019

Friedensbewegung Keine Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in Europa

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat die Bundesregierung auf ihrer Mitgliederversammlung am Wochenende in Stuttgart aufgefordert, die Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in Deutschland nach dem Aussetzen des INF-Vertrages dauerhaft auszuschließen. Die etwa 130 Ärzt*innen und Medizinstudierende forderten die Regierung auf, sich innerhalb der EU für ein neues Abkommen zwischen Russland, den USA, sowie den Mitgliedern von EU und NATO einzusetzen. Dieses soll die Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen sowie Raketenabwehrsystemen in Europa verbieten, unabhängig vom Trägersystem. Außerdem engagiert sich die IPPNW für das baldmöglichste Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages, also die formelle völkerrechtliche Ächtung von Atomwaffen. mehr 05.05.2019

Aktionen 2019 Ostermärsche 2019 mit wachsender Beteiligung

In allen Teilen der Bundesrepublik fanden über Ostern Aktionen der Friedensbewegung statt. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel beteiligte sich am Ostermarsch Ruhr bei der Fahrrad-Etappe von Essen nach Dortmund und an der Demonstration am Ostermontag in Dortmund. Nicht nur hier waren bei strahlendem Sommerwetter etwas mehr Menschen unterwegs als in den Vorjahren, mache von ihnen nahmen zum ersten Mal an einem Ostermarsch teil. Sie bewegt z.B. die Sorge vor einem neuen nuklearen Wettrüsten in Europa nach Aus des INF-Vertrags und die Empörung über die Rüstungsexporte an menschenrechtsverletzende und kriegführende Staaten wie Saudi-Arabien, die allen Rüstungsexportrichtlinien Hohn sprechen. mehr 27.04.2019

ABC-Waffen / geächtete Waffen Der Abschied von der atomaren Rüstungskontrolle in Raten

Die USA haben den INF-Vertrag gekündigt und entwickeln bereits neue Atomwaffen, die von den Militärs als "effektiv-einsatzfähiger" bezeichnet werden. Zwanzig modernisierte Nuklearwaffen sollen nur etwa 130 km vom Ruhrgebiet entfernt in Büchel stationiert werden. Russland reagiert mit entsprechenden Gegenmaßnahmen. Das erneute atomare Wettrüsten erhöht die Gefahr einer Eskalation bis hin zum nuklearen Inferno. Um die Kündigung des INF-Vertrages besser einordnen zu können, soll die Geschichte der atomaren Aufrüstung und Rüstungskontrolle kurz skizziert werden. mehr 15.04.2019

Aktionen 2019 Abrüsten statt aufrüsten – Verbot der Atomwaffen! Für ein Europa des Friedens!

"Kurz vor den Europawahlen setzt die Friedensbewegung Akzente für Frieden und Abrüstung: Der Ostermarsch lädt alle Menschen an Rhein und Ruhr ein, vom 20. bis 22. April 2019 von Duisburg über Düsseldorf und Essen bis Dortmund für den Frieden zu demonstrieren." So beginnt der Aufruf zum diesjährigen Ostermarsch, den wir hier übernehmen. mehr 01.04.2019

Aktionen 2019 Wie man andere für seine Kriege bezahlen lässt

Am 23.3.2019 informierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit einem Flugblatt über Trumps neue Pläne: zur Einsparung der immensen Kosten für die US-Basen in aller Welt sollen diese nun von den sogenannten "Gastgeberländern" getragen werden, und das gleich mit einem Aufschlag von 50 Prozent. Rabatt gibt es bei gutem Betragen. Was immer das sein mag. Für die 21 US-Standorte in Deutschland mit 35.000 Soldaten bedeutet dies eine Abgabe von 4 - 6 Mrd. Euro pro Jahr. Es ist zu befürchten, dass diese Gelder den Sozialausgaben entzogen werden, um dann z.B. die todbringenden Drohneneinsätze zu finanzieren, die bereits Zehntausende unschuldige Zivilisten getötet haben. mehr 25.03.2019

Aktionen 2019 Müssen wir am NATO-Aufmarsch gegen Russland teilnehmen?

Am Dienstag, dem 26. Februar 2019, folgten über 50 Personen der Einladung von Friedenskreis und der Ratsfraktion der LINKEN zu Vortrag und Diskussion mit Sevim Dagdelen, MdB und abrüstungspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag. Angesichts der massiven Aufrüstungsprogramme in Deutschland und den anderen NATO-Ländern; dem Ausbau der NAT0-Präsenz an der Westgrenze Russlands und der Aufkündigung des INF-Vertrags durch US-Präsident Trump ging es um die Frage: Welche Politik erwarten wir von der Bundesregierung, wenn wir vor einem heißen, schlimmstenfalls atomaren Krieg bewahrt werden wollen? mehr 01.03.2019

Aktionen 2019 Deutschland braucht eine eigenständige Friedens-Politik

Eskalation auf allen Seiten: Nicht nur militärisch wird aufgerüstet, auch der Wirtschaftskrieg wird härter. Der Friedenskreis verteilte am 9.2.2018 ein Flugblatt, in dem eine Rückkehr zu einer Politik der Kooperation statt Konfrontation und damit zu echter Verantwortung gegenüber den Menschen eingefordert wurde: mehr 11.02.2019

Friedensbewegung "Kein neues atomares Wettrüsten!"

Der Friedenskreis Castrop-Rauxel protestierte unter diesem Motto zusammen mit etwa 40 weiteren Friedensaktivisten am 2. Februar vor dem US-Konsulat in Düsseldorf, um auf die Aussetzung des INF-Vertrages durch die USA zu reagieren. Am 1.2.2019 hatten US-Präsident Donald Trump und sein Außenminister, Michael Pompeo, den Ausstieg offiziell mitgeteilt. Daraufhin hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Vereinbarung ebenfalls ausgesetzt. Nach einem halben Jahr wird der Vertrag von 1987 nun in aller Form ungültig. Er hatte Produktion und Tests von landgestützten Marschflugkörpern mit einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern untersagt. mehr 04.02.2019

Syrien Der selbstgerechte Aggressor

Wir übernehmen diesen Artikel von Karin Leukefeld über die Hintergründe der wiederholten völkerrechtswidrigen israelischen Raketenangriffe auf Damaskus, die statt Protest auszulösen in den Mainstream Medien entweder verschwiegen oder heruntergespielt werden wie im Hamburger Abendblatt vom 25.12.2018, welches titelt: "Israel soll Ziele nahe Damaskus angegriffen haben". mehr 27.01.2019

Aktionen 2019 20 Jahre Friedenskreis Castrop-Rauxel

Der Friedenskreis Castrop-Rauxel, der in diesem Jahr auf sein 20jähriges Bestehen und viele Aktivitäten in dieser Stadt zurückblicken kann, wird sich auch 2019 angesichts real wachsender Kriegsgefahren für die Beendigung bestehender Kriege, für die Aufdeckung geplanter Kriege und für die Sicherung des Friedens einsetzen. mehr 20.01.2019

Deutschland Wie aus der Parlamentsarmee eine Regierungsarmee zu machen ist

Als die syrische Regierung im August 2018 eine Großoffensive in Idlib ankündigte, meldete sich mit allen anderen Anwärtern um zukünftige Verfügungsgewalt in dem Gebiet auch die Bundesregierung zu Wort. Sie prüfte eine Teilnahme der Bundeswehr an militärischen Angriffen auf Syrien, die von den USA, Großbritannien und Frankreich für den Fall eines "Giftgaseinsatzes durch die syrischen Truppen" schon mal ankündigt wurden. CDU-Kreise schlugen vor, dies solle wegen angeblichem Zeitdruck ohne Zustimmung des Parlamentes erfolgen. Das war der aktuellste Versuchsballon für Bestrebungen, aus der "Parlamentsarmee" eine "Regierungsarmee" zu machen und Anlass genug, sich diesen Prozess einmal näher anzuschauen. mehr 02.01.2019

Syrien "Eine Revolution adoptieren"

Wir übernehmen einen Beitrag von Karin Leukefeld, einer Ethnologin, Islam- und Politikwissenschaftlerin, die sich als einzige deutsche in Damaskus akkreditierte Korrespondentin seit 17 Jahren regelmäßig im Nahen Osten aufhält. Sie informiert mit interessanten Hintergrundinformationen über Anspruch und Wirklichkeit der Organisation "Adopt a Revolution" (AaR) in der deutschen Syrienpolitik. Es folgt der Beitrag im Wortlaut: mehr 11.12.2018

Aktionen 2018 Trump kündigt Abrüstungsvertrag zwischen USA und Russland

Im Oktober dieses Jahres kündigte US-Präsident Donald Trump an, aus dem INF-Vertrag mit Russland zur Vernichtung der nuklearen Mittelstreckenraketen aussteigen zu wollen. Gleichzeitig wird der Vertrag zur Begrenzung von atomaren Langstreckenraketen auslaufen. Neue unkontrollierte atomare Aufrüstungsbewegungen stellen Deutschland in das Zentrum der Kriegsgefahr. Der Friedenskreis Castrop-Rauel hat deshalb am 17.11.2018 mit einem Flugblatt über die Hintergünde informiert. mehr 30.11.2018

ABC-Waffen / geächtete Waffen Die Weltkriegsprobe

"Wenn die Nato von "Verteidigung" spricht, kann man sicher sein, dass sich etwas Hochaggressives dahinter verbirgt. Angriffskriege, Annexionen, Regime-Change- Interventionen - alles Aktionen, die man selbst mit Vorliebe durchführt, jedoch der Gegenseite, vor allem Russland, unterstellt. Mit einem neuen gefährlichen Großmanöver will die Westallianz jetzt wieder einmal ihre Muskeln spielen lassen. Die Nato probt erneut den großen Krieg. Und das in einer Welt, die eine solche Katastrophe niemals überleben könnte. Doch über diese Tatsache gehen die Strategen hinweg." So leitet Bernhard Trautvetter vom Essener Friedensforum einen Artikel über das aktuelle Trident Juncture'-Manöver der Nato ein, den wir hier übernehmen. mehr 07.11.2018

Aktionen 2018 Stopp! Für alle Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

Nach drei Jahren Krieg herrscht im Jemen nach Uno-Angaben die größte humanitäre Katastrophe der letzten 50 Jahre. Obwohl Rüstungsexporte in solche Krisengebiete verboten sind, hat die Bundesregierung auch 2018 entgegen allen anderslautenden Beteuerungen wieder Waffenexporte an die Aggressor-Staaten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten genehmigt und deren Einsatz im Jemen in Kauf genommen. Das ist in höchstem Maße unverantwortlich und verstößt gegen das Friedensgebot des Grundgesetzes und das Völkerrecht. Nach dem grausamen Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi in der saudischen Botschaft in Ankara informierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel am 27.10.2018 mit einem Flugblatt über die Situation im Jemen und forderte die Bundesregierung dazu auf, endlich die eigenen Rüstungsexportrichtlinien einzuhalten. mehr 28.10.2018

Aktionen 2018 Nein zum NATO-Kriegsrat

In der letzten Woche demonstrierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit der Friedensbewegung in NRW gegen Kommandozentralen und Kriegspläne der NATO in Kalkar und Essen. Verschiedene wichtige Militäreinrichtungen der NATO machen Kalkar zu einem Zentrum der High-Tech-Kriegsführung für die NATO, die jährliche NATO-Konferenz für künftige Kriegsstrategien macht auch Essen zu einem Ort direkter Krietgsplanung. Ohne öffentliche Diskussion beginnt Krieg also bereits jetzt auch an Rhein und Ruhr. Wir forderten die Rückkehr zu einer Politik der Entspannung. mehr 07.10.2018

Syrien Auch Deutschland will mehr Einfluss in Syrien, aber wie?

Wir begrüßen das "Nein″ der SPD-Führung zu einer direkten Beteiligung an Bombardierungen in Syrien. Gleichzeitig übernehmen wir einen Text von Karin Leukefeld, der am 1.10.2018 auf den NachDenkSeien erschienen ist unter dem Titel: "Deutschland will einen Platz an der Sonne″ und bei der Aufteilung Syriens ganz vorne mit dabei sein. Frieden schafft man so nicht". Sie belegt mit interessanten Hintergrundinformationen, dass auch die Positionen des SPD-Außenpolitik-Experten Mützenich in einem Grundsatzartikel zu Syrien sich weder an den Realitäten in Syrien noch am Völkerrecht orientiert, sondern unverändert an der völkerrechtswidrigen Forderung nach einem regime change festhält und dies mit einer Reihe Klischees aus den Mainstreammedien legitimieren will. mehr 04.10.2018

Aktionen 2018 Kein deutscher Kriegseinsatz in Syrien!

Die Lage in Syrien hat sich zugespitzt. Es besteht die Möglichkeit, den jahrelangen Krieg zu beenden durch die endgültige Niederschlagung der islamistischen Gruppen, die sich monatelangen Amnestie-Angeboten widersetzt haben. Damit wäre jedoch das Ziel eines Regime-Change nicht erreicht, das vor allem die USA und weitere westliche Staaten einschließlich der BRD unter Missachtung der Souveränität des Landes veranlasst hat, vorgeblich gemäßigte, aber auch militante Rebellen unter Verletzung der Souveränität Syriens auf vielfältige Art zu unterstützen. Schon mehrmals waren Chemiewaffeneinsätze, deren Urheberschaft nie geklärt wurde, Vorwand für direkte Kriegshandlungen der NATO-Staaten. Nun wird für den vorweggenommenen Fall eines Chemiewaffeneinsatzes, welcher in dem Krisengebiet völlig unkontrollierbar der Regierung auch untergeschoben werden kann, die Bombardierung von Damaskus durch NATO-Staaten angedroht. Die erschreckenden Überlegungen der Bundesregierung zu einer direkten Beteiligung der Bundeswehr an diesen Bombardierungen veranlassten den Friedenskreis, am 15.9.2018, mit einem Flugblatt über die Situation im syrischen Idlib zu informieren. mehr 17.09.2018

Friedensbewegung Über 90.000 Unterzeichner sagen Nein″ zur Aufrüstung

Über 90.000 Unterschriften wurden bisher gesammelt und symbolisch zu den Haushaltsberatungen des Bundestages übergeben. Wir dokumentieren die Pressemitteilung des Bündnisses "Abrüsten statt Aufrüsten". mehr 14.09.2018

Aktionen 2018 Das Motto "Nie wieder Krieg" erfordert aktives Handeln

Am diesjährigen Antikriegstag war der "Friedenskreis Castrop-Rauxel" im neuen "Aktionsbündnis für den Frieden" aktiv für die Kampagne "Abrüsten statt aufrüsten". Unter dem Motto "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!" demonstrieren Gewerkschaften und Friedensgruppen seit 1957 am 1. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, um an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus zu erinnern. Im Bündnis bestand Einigkeit darüber, dass der Tag angesichts der wachsenden Kriegsgefahr über das Erinnern hinaus nicht ohne Gegenwartsbezug begangen werden sollte. Deshalb wurden Unterschriften unter den Apell "Abrüsten statt Aufrüsten" gesammelt. mehr 03.09.2018