Aktionen 2018 Kein deutscher Kriegseinsatz in Syrien!

Die Lage in Syrien hat sich zugespitzt. Es besteht die Möglichkeit, den jahrelangen Krieg zu beenden durch die endgültige Niederschlagung der islamistischen Gruppen, die sich monatelangen Amnestie-Angeboten widersetzt haben. Damit wäre jedoch das Ziel eines Regime-Change nicht erreicht, das vor allem die USA und weitere westliche Staaten einschließlich der BRD unter Missachtung der Souveränität des Landes veranlasst hat, vorgeblich gemäßigte, aber auch militante Rebellen unter Verletzung der Souveränität Syriens auf vielfältige Art zu unterstützen. Schon mehrmals waren Chemiewaffeneinsätze, deren Urheberschaft nie geklärt wurde, Vorwand für direkte Kriegshandlungen der NATO-Staaten. Nun wird für den vorweggenommenen Fall eines Chemiewaffeneinsatzes, welcher in dem Krisengebiet völlig unkontrollierbar der Regierung auch untergeschoben werden kann, die Bombardierung von Damaskus durch NATO-Staaten angedroht. Die erschreckenden Überlegungen der Bundesregierung zu einer direkten Beteiligung der Bundeswehr an diesen Bombardierungen veranlassten den Friedenskreis, am 15.9.2018, mit einem Flugblatt über die Situation im syrischen Idlib zu informieren. mehr 17.09.2018

Friedensbewegung Über 90.000 Unterzeichner sagen Nein″ zur Aufrüstung

Über 90.000 Unterschriften wurden bisher gesammelt und symbolisch zu den Haushaltsberatungen des Bundestages übergeben. Wir dokumentieren die Pressemitteilung des Bündnisses "Abrüsten statt Aufrüsten". mehr 14.09.2018

Aktionen 2018 Das Motto "Nie wieder Krieg" erfordert aktives Handeln

Am diesjährigen Antikriegstag war der "Friedenskreis Castrop-Rauxel" im neuen "Aktionsbündnis für den Frieden" aktiv für die Kampagne "Abrüsten statt aufrüsten". Unter dem Motto "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!" demonstrieren Gewerkschaften und Friedensgruppen seit 1957 am 1. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, um an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus zu erinnern. Im Bündnis bestand Einigkeit darüber, dass der Tag angesichts der wachsenden Kriegsgefahr über das Erinnern hinaus nicht ohne Gegenwartsbezug begangen werden sollte. Deshalb wurden Unterschriften unter den Apell "Abrüsten statt Aufrüsten" gesammelt. mehr 03.09.2018

Aktionen 2018 Die Atomkriegsgefahr ist nicht gebannt

Am 6. und 9. August 1945 verglühten Hiroshima und Nagasaki im Feuer. An einem Informationsstand am 11.8.2018 erinnerte der Friedenskreis Castrop-Rauxel in einem Flugblatt an die Opfer und reihte sich ein in die Stimmen, die weltweit fordern, den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen zu unterstützen. mehr 12.08.2018

ABC-Waffen / geächtete Waffen Atomare Abrüstung schließt die USA ein

Unter diesem Titel veröffentlichte Jeffrey Sachs im "project syndicate" einen Artikel über die gegenwärtige Atompolitik der USA gegenüber Nordkorea, den wir zitieren möchten. mehr 08.07.2018

Friedensbewegung Ein "Aktionsbündnis für den Frieden" in Castrop-Rauxel

Am Montag, den 2. 7. 18 hat sich auf Schwerin das "Aktionsbündnis für den Frieden" gegründet. Vorrangig ist die Vorbereitung der zentralen Veranstaltung des Antikriegstages am 1. September 2018. Einig in der Beurteilung der ständig wachsenden Kriegsgefahr im Nahen Osten und der übrigen Welt, soll der Antikriegstag mit vielfältigen Aktionen die Bevölkerung über die dramatische Entwicklung in der Weltpolitik unterrichten und zur Teilnahme an diesen Aktivitäten und Veranstaltungen in Castrop-Rauxel aufgefordert werden. Bürgerkriege und ethnische Unterdrückung sind Teil des Problems und Verstärken es und lösen außerdem die enorm gestiegene Flüchtslingsbewegung in aller Welt aus. mehr 03.07.2018

Aktionen 2018 Stopp Air Base Ramstein - Keinen Drohnenkrieg!

Am Sonnabend protestierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel mit rund 2.500 Menschen vor der US-Militärbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein. Der Protest richtete sich gegen den US-Drohnenkrieg, der ohne die Relaisstationen in Ramstein nicht funktionieren würde, aber auch gegen die Anschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen durch die Bundesregierung. Die Veranstalter erklärten: "Die EU, die USA und die NATO nehmen eine Schlüsselrolle ein bei der Entstehung ungleicher wirtschaftlicher Bedingungen, von Kriegen und bewaffneten Konflikten sowie von Umweltzerstörungen, die dazu führen, dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen und Schutz und Sicherheit in Europa suchen. Die Kriege stoppen, nicht die Flüchtlinge!" mehr 02.07.2018

Aktionen 2018 Immer größere NATO-Manöver an Russlands Grenzen

Tausende US-Soldaten und –Militärfahrzeuge landeten Anfang Juni in Antwerpen und fuhren dann auf Schienen und Straßen quer durch Deutschland. Weitere 55 Kolonnen der US-Armee fuhren von Süddeutschland nach Polen und ins Baltikum. Die Bundeswehr schickte mit etwa 12.000 Soldaten dreimal so viele wie im Vorjahr. Alle trainierten Truppenverlagerung nach Osten und führten direkt an der russischen Grenze die bisher umfangreichsten Großmanöver der NATO durch. In den Medien wird uns vermittelt, dass das alles erforderlich ist, um die Abwehr russischer Streitkräfte″ zu üben. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel führte mit einem Flugblatt am 23.6.2018 aus, dass das Bild vom aggressiven Russland und dem Westen, der sich dagegen nur verteidigt, bei einer genaueren Betrachtung Risse bekommt: mehr 23.06.2018

Aktionen 2018 "#NO2PERCENT - Frieden geht anders!"

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Reiner Hoffmann gehört zu den Erstunterzeichnern des Appells "abrüsten statt aufrüsten". Aktuell hat jetzt auch der Bundeskongress des DGB mit dem Beschluss "#NO2PERCENT - Frieden geht anders!" seine Unterstützung beschlossen. Im Folgenden der im Wortlaut: mehr 13.06.2018

Aktionen 2018 Die Gefahr eines dritten Weltkrieges wird in Kauf genommen

Die Militärausgaben der NATO übertreffen die russischen um das 16fache. Zu diesem Schluss kam aktuell das SIPRI, ein internationales Friedensforschungsinstitut in Stockholm. Russland hat seine Militärausgaben von 2016 auf 2017 sogar um 20% gesenkt auf 55,3 Mrd. Dollar und hat für 2018 und 2019 weitere Senkungen angekündigt. Das passt weder zu der immer wieder behaupteten Bedrohung durch Russland, noch macht es die geplante Verdoppelung der "Verteidigungsausgaben" in Deutschland erforderlich. Am 5.5.2018 informierte der Friedenskreis Castrop-Rauxel deshalb in einem Flugblatt über Hintergründe der Aufrüstungspläne und sammelte weitere Unterschriften für den Appell "Abrüsten statt Aufrüsten". mehr 07.05.2018

Aktionen 2018 Friedensbewegung verurteilt völkerrechtswidrigen Angriff auf Syrien

Am 17.4.2018 beteiligte sich der Friedenskreis Castrop-Rauxel an weltweiten Protesten gegen den völkerrechtswidrigen Angriff führender NATO-Staaten auf Syrien und führte eine Mahnwache durch, um eine Rückkehr zu Deeskalation im Verhältnis zu Syrien und Russland einzufordern. mehr 18.04.2018

Aktionen 2018 "Truppenaufmärsche und Auslandseinsätze stoppen, Verhandeln statt schießen, Abrüsten statt Aufrüsten!"

In Über 90 Städten fanden trotz teilweise sehr schlechtem Wetter auch in diesem Jahr wieder Ostermärsche, Kundgebungen oder auch Mahnwachsen statt. Sie mobilisierten teilweise mehr Menschen als in den Vorjahren. Unter dem Motto "Truppenaufmärsche und Auslandseinsätze stoppen, Verhandeln statt schießen, Abrüsten statt Aufrüsten!" rief der Ostermarsch Ruhr dazu auf, nicht die Augen vor zunehmender Militarisierung und Gewalt zu verschließen, ), sondern folgenden Forderungen zu mehr Bekanntheit zu verhelfen: mehr 03.04.2018

Aktionen 2018 Die Rüstungsexporte von gestern befeuern die Kriege von heute:

Auf dem Papier hat Deutschland strenge Regeln für Waffenexporte. Aber es bleibt im Dunkeln, ob die Regeln auch eingehalten werden. Denn Entscheidungen über Rüstungsexporte fallen nicht im Bundestag, sondern im geheim tagenden Bundessicherheitsrat. So gehört Deutschland zu den großen Rüstungsexportnationen. Waffen aus Deutschland sind beteiligt am Krieg in Afrin, im Jemen und gelangen auf dunklen Wegen bis in die Hände von Terroristen und Taliban. mehr 28.03.2018

Friedensbewegung NEIN zum Bundeswehreinsatz in Syrien – JA zu zivilen Lösungen!

Anlässlich der für Ende dieser Woche angesetzten Bundestagsabstimmung über die Verlängerung und Erweiterung des Bundeswehrmandats für Syrien und den Irak protestierte die Kampagne MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien″ am 18.3.2018 vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Die Kampagne fordert alle Parlamentarier*innen auf, sich im Syrienkrieg und im Kampf gegen den Terrorismus ausschließlich mit zivilen Mitteln einzusetzen und den Bundeswehreinsatz zu beenden. mehr 19.03.2018

Russland Attentat auf Skripal - Attentat auf die Wahrheit

In der Berichterstattung über Russland dominiert immer mehr ein Schwarz-weiß-Schema, bei dem Putin die Rolle des Bösen zugeschrieben wird. Beispielhaft ist das zu sehen an den Aussagen über den Anschlag auf den Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter. Nicht zu Wort kommen Stimmen wie die des ehemaligen britischen Botschafters Craig Murray, der auf seiner Homepage mitteilt, dass die Wissenschaftler, die in Salesbury das Gift untersuchten haben, gar nicht in der Lage gewesen seien, dieses als aus russischer Produktion stammend zu identifizieren. Es sei aber Druck auf sie ausgeübt worden, dies zu behaupten. Dagegen dominiert die Vorverurteilung Russlands ohne reale Beweise. Wie z.B. bei den Tagesthemen gleichzeitig der Eindruck einer ausgewogenen Berichterstattung erzeugt wird, untersucht Jens Berger auf den NachdenkenSeiten. mehr 18.03.2018

ABC-Waffen / geächtete Waffen Die neue Nuklearstrategie der USA

Jeweils ein Jahr nach Amtsantritt soll jeder US-Präsident eine Überprüfung der US-Doktrin für Atomwaffen vorlegen. Die Änderungen, die im Februar 2018 unter Trump vorgenommen wurden, lösen ein neues Wettrüsten aus und erhöhen die Gefahr des tatsächlichen Einsatzes von Atomwaffen. In Zeiten, in denen der Aufstieg neuer wirtschaftlicher Machtzentren die Vormachtstellung der USA gefährdet, soll wieder verstärkt die Bereitschaft signalisiert werden, diese mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu behaupten. O-Ton Trump: "Aber solange Staaten Atomwaffen haben, werden wir im Rudel ganz oben stehen." Schon der Ersteinsatz von Atomwaffen durch die USA in Hiroshima und Nagasaki war militärstrategisch in keiner Weise erforderlich, auch er sollte den Vormachtanspruch der USA untermauern. mehr 27.02.2018

Syrien Weltkriegsgefahr: Brandherd Syrien

Sieben Jahre dauert mittlerweile der brutale Krieg in Syrien, mit dem die USA, die Türkei und die Golfstaaten einen Regierungswechsel erzwingen wollen. Seit dem 10. Januar 2018 ist zu den vielen umkämpften Gebieten ein weiteres dazugekommen. Die Türkei unter Machthaber Recep Tayyib Erdogan ist in die autonomen Kurdengebiete im äußersten Nordwesten Syriens einmarschiert. Mit dabei Mercedes-Transporter, deutsche Leopard-2A-Panzer und türkische Soldaten mit Maschinengewehren von Heckler und Koch aus Baden-Württemberg. Deutschland und seine Rüstungsindustrie verdienen an jedem Krieg. Der Friedenskreis Castrop-Rauxel informierte am 17.2.2018 in der Fußgängerzone mit einem Flugblatt über die aktuelle Eskalation in Syrien. mehr 19.02.2018

Friedensbewegung Friedenspolitischen Forderungen 2018

Obwohl die Welt immer unsicherer wird, stehen friedenspolitische Themen nicht im Vordergrund der politischen Debatten, z.B. bei den Verhandlungen über eine Große Koalition. Wir veröffentlichen ein Papier aus der Friedensbewegung, welches die eskalierende Situation zusammenfasst und Vorschläge für die dringendsten Schritte auf dem Weg zu einer Bewahrung des Friedens macht. mehr 15.02.2018

Friedensbewegung EIN MEER DES FRIEDENS

Organisationen und Bewegungen aus den Anrainerstaaten der Ostsee sind äußerst besorgt über die sich verschärfende Krise zwischen den USA, der EU und Russland und über die rasch voranschreitende Militarisierung des Ostseeraums. Die Nato grenzt jetzt auf sehr provokative Weise an Russland. Umfangreiche Militärübungen verursachen gefährliche Spannungen und prägen das Bewusstsein der Menschen. Harte Beschuldigungen, Waffenaufrüstung und die Schaffung starker Feindbilder in der Bevölkerung führen uns zurück in die Zeit des Kalten Krieges. Um des Planeten und des gesunden Menschenverstandes willen rufen sie dazu auf, die Ostsee in ein Meer des Friedens zu verwandeln - Frieden zwischen den Menschen und Schutz der Umwelt. Wir dokumentieren den Aufruf: mehr 06.02.2018

Friedensbewegung Keine Waffen an die Türkei!

Die Türkei gehört zu den großen Empfängern deutscher Waffen und Rüstungsgüter. Geliefert wurden neben leichten Waffen, Munition und Kriegsschiffen vor allem Panzer. Dabei wurden für 356 ausgemusterte Leopard-2A4-Panzer frühere Auflagen für den Einsatz gelockert. Nun rollen sie trotz vorgeblicher Rüstungsexportkontrolle in Deutschland im Krieg gegen die kurdische Bevölkerung im Südosten der Türkei und beim völkerrechtswidrigen Einfall der türkischen Streitkräfte in Afrin, einem überwiegend von kurdischer Bevölkerung bewohnten Teil Syriens. Solche Entwicklungen können nur durch einen vollständigen Stopp von Rüstungsexporten verhindert werden. Vorübergehendes und nur teilweises Einfrieren von weiteren Genehmigungen für Rüstungsexporte wie im Jahr 2017 dienen eher als Druckmittel für die Verhandlungen mit der türkischen Regierung als zur Verhinderung von Men-schenrechtsverletzungen. Notwendig ist ein sofortiger Exportstopp für alle Rüstungsgüter an die Türkei. Deshalb haben bisher über 180.000 Personen bereits den Aufruf "Keine Waffen an die Türkei" von Campact unterzeichnet. Zusätzlich muss die Umgehung von Rüstungsexportkontrollen durch Beteiligung deutscher Rüstungsfirmen an Rüstungsunternehmen in der Türkei und anderen Staaten beendet werden. mehr 02.02.2018